Spitäler fmi AG nimmt Photovoltaik-Anlage am Standort Interlaken in Betrieb
Die Spitäler fmi AG hat einen Teil der Dachflächen am Standort Interlaken mit Photovoltaik-Panels ausgerüstet. Nun hat sie diese in Betrieb genommen. Aktuell kann das Unternehmen damit bis zu 12 Prozent des Eigenbedarfs auf dem Campus abdecken.
Fünf Monate hat die Installation gedauert, insgesamt 1086 Photovoltaik-Panels wurden verbaut. Montiert wurden sie auf dem Neubau Haus E, dem Bettenhaus, dem Seniorenpark und der Gärtnerei. Die Gesamtfläche der Panels beläuft sich auf rund 2120 m². Das entspricht etwa einem Drittel eines Fussballfeldes.
Mit der Inbetriebnahme ist eine der grössten Photovoltaik-Anlagen auf dem Bödeli am Netz. Bei idealen Bedingungen wird die Anlage eine Leistung von bis zu 467 kWp erbringen und insgesamt rund 510 000 kWh im Jahr produzieren. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 120 Vier-Personen-Haushalten. Die Spitäler fmi AG kann damit bis zu 12 Prozent ihres Strombedarfs auf dem Campus Interlaken selber abdecken.
Seit Februar betreibt die Spitäler fmi AG eine der grössten Photovoltaik-Anlagen auf dem Bödeli. Hier der Blick auf das Dach des Bettenhauses.
Mit der Montage der PV-Anlage setzt die Spitäler fmi AG die Minergie-Bauvorgaben für das Haus E um und nutzt ausserdem weitere geeignete Flächen zur Stromproduktion. Sie leistet damit einen Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energiequellen. Die Gesamtkosten im Rahmen von 780 000 Franken hat die Spitäler fmi AG selber finanziert.
Mit der aktuellen Installation nutzt die Spitäler fmi AG ungefähr die Hälfte der Dachflächen am Standort Interlaken für die Stromproduktion. Weitere Ausbauten werden geprüft. Für den Standort Frutigen ist das Anbringen einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen der nächsten Dachsanierung angedacht.
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